Copyright © 2013 social media karriere. All Rights Reserved. Snowblind by Themes by bavotasan.com. Powered by WordPress.
Posts Tagged ‘ IHG ’
Oliver Schellpeper, Social Media Communications Assistant der InterContinental Hotels Group, spricht über die täglichen Aufgaben und Herausforderungen in seinem Job und verrät uns seine persönliche Einschätzung in Hinblick auf Zukunftfähigkeit dieses Berufsbildes.
Welche typischen Fähigkeiten sollte ein(e) Social Media Manager(in) mitbringen und aus welchem Tätigkeitsumfeld sollte sie oder er idealerweise kommen?
Idealerweise sollte ein Social Media Manager einen Marketing- bzw. PR-Background vorweisen können, da ein gewisses Grundverständnis dieser Bereiche notwendig ist, um Social Media erfolgreich in die gesamte Kommunikationsstrategie integrieren zu können.
Ich halte außerdem Kommunikationssicherheit für eine wichtige Fähigkeit, die allerdings nicht nur im Umgang mit den Kunden, sondern auch mit Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen im Unternehmen bestehen sollte. Ein Social Media Manager muss darüberhinaus kreativ sein und ein persönliches Interesse für seinen Aufgabenbereich mitbringen, da gerade hier die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben fließend verlaufen.
Was sind Ihre typischen Aufgabengebiete?
Zu Meinen Aufgaben gehören unter anderem die folgenden Tätigkeiten:
- Entwicklung, Weiterentwicklung und natürlich die Umsetzung unserer Social Media Strategie.
- Integration von Social Media in die Kommunikationsstrategie des Unternehmens.
- Aktive Unterstützung von Marketing- und PR-Aktivitäten durch Social Media Kanäle.
- Monitoring unserer Marken im Internet
- Entwicklung von Guidelines und Unterstützung unserer Hotels im täglichen Umgang mit Social Media.
- Kommunikation mit unseren Kunden über die relevanten Social Media Kanäle
- Das Entwickeln von Kampagnen und Promotions, z.B. auf Facebook.
- Überwachung und Analyse des Websitetraffics und des Einflusses den Social Media darauf hat.
Was war für Sie bisher die größte Herausforderung in Ihrer Tätigkeit?
Eine große Herausforderung war es zu Beginn, intern die Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit zu leisten um die notwendige Unterstütung zu bekommen. Es ist wichtig hier den Kontakt zu den verschiedenen Abteilungen zu suchen und sich immer wieder kreativ mit einzubringen. So stellt man sicher, dass auch die anderen Abteilungen, langfristig Social Media bei der Planung von Kampagnen auf dem Radar haben.
Wie gehen Sie persönlich mit Fehlern um?
Fehler passieren nun einmal und gerade bei Social Media-Aktivitäten lässt sich nicht immer alles genau vorhersehen. Solange man daher aus den Fehlern lernt und das Erlernte auch bei zukünftigen Aktionen berücksichtigt, ist alles gut!
Wie managen Sie Social Media Prozesse, mit wem müssen Sie sich ggf. abstimmen?
Da wir Social Media erfolgreich mit den Abteilungen Marketing und PR verknüpft haben, erfolgt die Abstimmung hier auf dem kurzen Weg – direkt mit der Leitung des Marketings.
Welche Aufgaben haben Sie in punkto interne Kommunikation zu bewältigen?
Wie bereits erwähnt, ist es wichtig regelmäßig mit den verschiedenen Abteilungen zu kommunizieren und sich auch im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Zur internen Kommunikation gehört aber auch der regelmäßige Kontakt zu unseren einzelnen Hotels und deren Unterstüzung im Social Media-Alltag. Die Mitarbeiter in den Hotels müssen regelmäßig über Neureungen und auch aktuelle Aktivitäten unserer Marken informiert werden. Außerdem müssen die Social Media-Verantwortlichern in den Hotels natürlich auch hinsichtlich unserer Guidelines geschult werden. Bei 61 Hotels in Deutschland Österreich und der Schweiz ist eigentlich immer etwas zu tun.
Setzen Sie trotzdem auf Unterstützung durch externe Berater? Wenn ja in welchem Bereich?
Mit externen Beratern arbeiten wir nur zusammen, wenn es beispielsweise um die Programmierung von Applikationen geht. Was die inhaltliche und kreative Ausrichtung betrifft, arbeiten wir dagegen selbständig.
Blick in die Kristallkugel: Wie wird sich das Berufsbild des Social Media Managers weiterentwickeln und wie sehen Sie den Bedarf in 2 Jahren?
Da die Bedeutung von Social Media wichtiger wird und dies nun auch immer mehr Unternehmen bewusst wird, bin ich mir sicher, dass zukünftig auch der Bedarf nach erfahrenen Social Media Managern stark ansteigt. Außerdem denke ich, dass das Berufsbild klarer definiert sein wird und der Social Media Manager langfristig ein fester Bestandteil des Unternehmens werden wird. Der Social Media Manager der Zukunft hat idealerweise einen Marketing und PR Backround und fungiert als eine Art Berater für die einzelnen Abteilungen im Unternehmen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit wird darin liegen, bestehende Kommunikationskanäle sowie Marketing- und PR-Kampagnen aktiv durch Social Media zu unterstützen.
Welche Tipps können Sie Bewerbern geben, die sich für diesen Beruf interessieren?
Ich denke der erste Schritt liegt darin, Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, ob man sich in diesem Bereich auch beruflich wohlfühlt. Hierzu würde ich ein Praktikum empfehlen, bei dem man die Möglichkeit bekommt, Social Media aus Unternehmenssicht kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Natürlich sollte sich ein Bewerber auch schon im Studium bzw. privat mit Social Media beschäftigt haben und über ein gewisses Netzwerk verfügen.
Genauso wichtig wie der Spaß und das Interesse an dem Job ist es, sich regelmäßig weiterzubilden, sich das notwendige technische Fachwissen anzueignen sowie sich darüber im Klaren zu sein, nicht nach Stechuhr arbeiten zu können.
Wir bedanken uns bei Oliver Schellpeper für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Continue Reading »








